Meng Klass, en Team: Die 7C7 in Marienthal

Meine Klasse spielt verrückt

Am besten hat mir das erste Spiel des Teambuilding gefallen, denn da musste die ganze Klasse zusammenarbeiten: 26 „Verrückte“ sollten gemeinsam eine Aufgabe lösen!

Als Allererstes mussten wir uns auf einen Baumstamm stellen. Keiner von uns wusste,  was uns das bringen würde. Ich dachte mir: „Ist das alles, was wir machen müssen? Das ist ja einfach!” Aber das wäre ja zu leicht gewesen… Die Betreuer erklärten uns nun, dass wir uns dem Alphabet unserer Vornamen nach umstellen sollten. Und zwar bestand unsere Aufgabe darin, das Ganze zu bewältigen, ohne vom Baumstamm herunterzufallen. Mein Gott, war das kompliziert!

Wir alle probierten, uns aneinander festzuhalten, dabei hatten wir fast keinen Platz. Wir wankten und schwankten hin und her. Natürlich bin ich vom Stamm heruntergefallen. Das war ja klar! Hätte mich gewundert, wenn mir das nicht passiert wäre! Ich war aber Gott sei Dank nicht die Einzige. Ich stand wie sonst auch oft wieder als Letzte in der Reihe, denn mein Vorname fängt mit „Y” an. Mein rechter Fuß hing in der Luft, da ich ja am letzten Zipfel des Baumstammes stand. Das Spiel hat mir aber gut gefallen und ich finde, dass wir die Aufgabe ordentlich und mit viel Freude gelöst haben.

Es war toll, wir lachten alle und schwatzten die ganze Zeit. Wir hörten sogar nicht mehr, was uns die Betreuer sagten. Wir benahmen uns ein bisschen wie Verrückte, aber wir hatten riesigen Spaß!

Ysia

Freundschaften entstehen durch Teambuilding

Bei den Teambuilding-Aufgaben habe ich sehr viel gelernt. Wir mussten uns alle zusammen auf einem schmalen Baumstamm dem Alphabet nach aufstellen, ohne herunterzufallen. Es war lustig, aber auch sehr schwer. Mir hat das Spinnennetz am besten gefallen. Meine Klassenkameraden mussten mich hochheben und durch ein kleines Loch heben. Ich hatte ein wenig Angst, aber dadurch habe ich gelernt, dass ich meinen Freunden vertrauen kann. Auf einer Wippe mussten wir für zehn Sekunden das Gleichgewicht halten. Das haben wir mit viel Geduld auch geschafft. Am anstrengendsten fand ich es, als wir eine Mauer hochklettern mussten. Aber wenn jeder mitarbeitet, geht das sehr gut und macht auch viel Spaß. Diese Aufgaben haben mir bewiesen, dass ich mich auf meine Klassenkameraden verlassen kann und sicherlich auch einige Freundschaften entstehen werden.

Anne

Tandemfahren : ein wackliges Vergnügen !

Besonders gut gefiel mir das Tandemfahren. Da man auf diesem Fahrrad zu zweit fährt, ist es am Anfang ziemlich schwer gewesen. Trotzdem machte es sehr viel Spaß, weil ich mit meiner Klassenkameradin fahren durfte. Zunächst wussten wir gar nicht, wie man sich mit so einem Fahrrad fortbewegt und waren sogar einige Male fast in andere hineingerannt. Es war ziemlich lustig, als wir dann endlich den Dreh raushatten und die ganze Zeit wie verrückt pedalierten. Wir redeten viel miteinander und erzählten uns Witze. Manchmal sangen wir auch kurze Abschnitte aus alten luxemburgischen Liedern. Obwohl wir eigentlich fast immer die letzten in der Reihe waren, kamen wir gut voran und erreichten auch wieder schnell unsere Gruppe. Als wir in der Herberge ankamen, waren wir völlig außer Atem. Wir hatten uns sehr viel angestrengt, aber es lohnte sich, denn nachher gingen wir essen. Das Abendessen sah lecker aus und schmeckte auch sehr gut. Mit der ganzen Klasse saßen wir dann gemeinsam an den Tischen und unterhielten uns. Was mir auch gefiel, war, dass sich keiner während des Ausflugs stritt.

Abends, als wir dann in unseren Zimmern waren, wollte niemand einschlafen. Stattdessen flüsterten wir miteinander, machten sogar eine kleine Kissenschlacht. Das war echt lustig! Toll war aber auch, dass die Lehrer, die am Abend auf uns aufpassten, nicht zu streng wegen dem ganzen Lärm waren. Sie konnten sich auch miteinander unterhalten und mussten nicht die ganze Zeit ihre Schüler zur Ordnung rufen. Ich bin echt froh, mit meiner Klasse im Marienthal gewesen zu sein und es hat mir ganz viel Spaß gemacht, die andern ein wenig besser kennenzulernen.

 Jil

Ein aufregender Abend in Marienthal

Am Abend war es sehr lustig. Zuerst haben wir gegessen, danach durften wir nach draußen gehen. Unsere Lehrer haben sich drinnen unterhalten, während wir Fangen gespielt haben. Danach sind wir hineingegangen und wir mussten in Gruppen von vier Personen ein Plakat über unsere Gemeinsamkeiten vorstellen. Als wir damit fertig waren, sagte unsere Französischlehrerin, dass wir als Musikklasse doch etwas vorsingen sollten, was wir dann auch taten. Es war einfach nur cool, wie wir alle angefangen haben, im Kanon zu singen!

Danach durften wir noch für eine Stunde an die frische Luft. Ein Mädchen hat auf einmal angefangen, Gruselgeschichten zu erzählen. In einer dieser Geschichten ging es um eine Katze und etwas Flauschiges und in der Nacht sagte ein Mädchen die ganze Zeit „flauschi, flauschi“, dann mussten wir alle lachen. Ein anderes Mädchen konnte nicht schlafen, deshalb fing sie an mit ihren Kuscheltieren zu spielen. Plötzlich hörte man es rumsen, nicht besonders laut, aber man hörte es. Als ich geguckt habe, was los war, sah ich diese Freundin, wie sie mit ihren Kuscheltieren „Hochzeit“ spielte. Ein verrückter Abend!

Amélie

Nervenkitzel im Hochseilgarten

Vom 11. bis zum 12. Oktober bin ich mit meiner Klasse nach Marienthal gefahren. Dort war es toll, denn wir haben viel zusammen erlebt. Eine Aktivität ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Der Hochseilgarten! Dort mussten wir uns in Dreierteams aufstellen und dann eine Riesenleiter hochklettern. Ehrlich gesagt sah es leichter aus als es war, denn die Leitersprossen entfernten sich jedes Mal um 10 cm, je weiter man vorankam. Unser Team machte den ersten Versuch. Wir wollten sechs Sprossen schaffen, doch bei der vierten war die jedem Team zur Verfügung stehende Zeit von 20 Minuten abgelaufen. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wären wir wahrscheinlich bis zur sechsten Sprosse gekommen. Die 20 Minuten waren sehr aufregend, und ich bin mir sicher, dass wir ohne die gegenseitige Hilfe nicht so weit gekommen wären. Da der Ausflug nach Marienthal unseren Teamgeist stärken sollte, mussten die, die gerade nicht kletterten, die anderen sichern.

Jeder, der Lust hatte, durfte zum Schluss auf eine Schaukel in zehn Meter Höhe. Wie bei der Riesenleiter mussten die Klassenkameraden mithelfen: Man wurde nämlich mit einem Sicherheitsgurt in einen Karabiner eingehakt und dann von seinen Mitschülern bis zur maximalen Höhe hochgezogen, wenn man wollte. Das Beste daran war das Seil, mit dem man sich selbst vom Karabinerhaken aushaken konnte. Durch das Aushaken wurde der Mechanismus der Schaukel in Gang gesetzt und man flog durch die Luft! In diesem Moment dachte ich nur: „WOW!“

Niklas

Mit Freunden im Hochseilgarten

Im Hochseilgarten mussten wir uns zuerst in Gruppen aufteilen, danach hat die erste Gruppe ihre Ausrüstung angezogen . Gut abgesichert durch ie Bodengruppe ging es los. Anfangs mussten wir zu dritt eine große Leiter bezwingen. Mit bis zu 1,50 Meter Abstand zwischen den Sprossen war das gar keine so einfache Sache. Teamarbeit wurde großgeschrieben. Jedes Team hatte nur 20 Minuten Zeit, um bis ganz oben hin zu kommen. Einige von uns waren nicht schwindelfrei, deswegen war es für diejenigen am schwierigsten, sich zu überwinden und in die Höhe zu klettern. Trotz allem hat jeder es geschafft.

Als die fünf Teams durch waren, sind wir zu der Riesenschaukel gegangen, dem „Giant Swing“, die 10 Meter hoch war. Wer wollte, befestigte sich an einem dicken Seil und wurde dann von den anderen hochgezogen. Oben angekommen musste er/sie nur noch an einem lilafarbenen Seil ziehen und schon wurde geschaukelt. Dabei hat jeder hat ein anderes Gesicht gemacht. Die einen haben geschrien, die anderen gelacht und andere haben dreingeschaut, als würden sie den Kopf aus einem fahrendem Auto strecken. Nachdem wir ungefähr 20 Mal hin- und hergeschaukelt hatten, stoppte unser Betreuer uns. Danach haben wir unsere Ausrüstung ausgezogen und sie wieder ordentlich in den Schrank gelegt.

Das war eine tolle Zeit in Marienthal!

Lou

Hochseilgarten trotz Höhenangst

Als ich mit meiner Klasse in Marienthal war, haben wir viel erlebt, aber was mir am besten gefallen hat, war der Hochseilgarten. Eigentlich habe ich Höhenangst, aber ich habe es trotzdem probiert und es war echt toll. Am Anfang haben wir einen Klettergurt und einen Helm angezogen. Danach sind wir zum Park gegangen, wo uns die Sicherheitsregeln erklärt wurden. „Sicherheit geht immer vor“, so hieß es.

Als Erstes hat man immer mit zwei weiteren Personen zusammen versucht, eine Riesenleiter hochzuklettern mit Sprossen, die zuerst  80 cm Abstand hatten und dann jeweils 10 cm mehr. Zur Sicherheit haben die anderen einen an einem Seil festgehalten, damit man nicht herunterfällt, aber das konnte sowieso nicht passieren, denn am Seil waren automatische Bremsen. Ich fand diese Aktivität super, denn wir hatten viel Spaß und wir lernten, mehr Vertrauen zu unseren Klassenkameraden zu haben. Allein hätte ich das nicht hinbekommen, meine Freundinnen haben mir viel geholfen. Jedes Team hatte 15-20 Minuten um hochzuklettern. Unser Team ist bis zur vierten Sprosse gekommen.

Als alle fertig waren mit Klettern, sind wir zur Riesenschaukel gegangen Wir waren an zwei Seilen befestigt und die anderen haben uns hochgezogen, indem sie gelaufen sind. Man konnte bis zu 10 Meter hoch, aber weil ich ja Höhenangst habe, wollte ich das nicht. Neben mir war ein kleines Seil, das ich ziehen konnte, wenn ich nicht weiter hinauf wollte. Als ich es nicht sehr weit oben gezogen habe, wurde ich durch die Luft geschaukelt. Das war so ein tolles Gefühl! Als ich wieder am Boden war, habe ich bedauert, dass ich mich nicht höher getraut hatte, denn man konnte es nur einmal probieren. Ich hatte trotzdem viel Spaß!

Del

Freier Fall im Marienthal

Besonders gut gefiel mir in Marienthal der Kletterpark. Dort erklärten uns die Betreuer zuerst, wie wir uns benehmen sollten. Dann zeigten sie uns, wie man die Sicherheitsgürtel anzieht. Endlich durften wir zum Kletterpark gehen. Die erste Aufgabe war es, als Dreierteam über Holzstangen eine große Leiter nach oben zu klettern. Das Schwere daran war, dass zwischen den Stangen ungefähr ein Meter große Abstände waren, die dann immer um zehn Zentimeter größer wurden. Am Ende ist mein Team fünf Stangen hochgekommen. Nicht schlecht!

Das Zweite, das wir im Kletterpark machten, war für mich das beste Erlebnis in Marienthal: die Riesenschaukel! Vor der hatte ich am Anfang ein bisschen Angst. Doch als ich die anderen sah, wie sie hochgezogen wurden, dachte ich mir einfach: „Das mache ich auch“ Als ich an der Reihe war, war ich echt aufgeregt. Als ich dann ungefähr zehn Meter hoch war, zog ich an einem Seil und fiel runter. Unten schwang ich dann von einer auf die andere Seite. Leider durfte ich nicht noch einmal nach oben!

 

Ilias

 

Spaß im Hochseilgarten

Nach dem Frühstück wurde die Klasse in zwei Gruppen eingeteilt: die erste Gruppe ging zum Bogenschießen und die zweite in den Hochseilgarten. Später wurde gewechselt. Meine Gruppe ist als Erstes in den Hochseilgarten gegangen.

Nachdem wir die Ausrüstung bekommen hatten, erklärten die Betreuer uns, wie man klettert, wo man sich festhalten darf und wo nicht, und wie man diejenigen, die klettern, sichert. Wir mussten immer zu dritt die Leiter hochklettern. Dabei hatten wir jeweils 20 Minuten Zeit, um das Ziel, welches wir uns selbst gesetzt hatten, zu erreichen. Man musste denjenigen vertrauen, die mit einem kletterten, und denen, die unten sicherten.

Nach der Leiter sind wir zum „Giant Swing“ gegangen. Auf dieser Riesenschaukel kann jeweils eine Person schaukeln. Diese wird von ihren Kameraden mittels eines Seils bis in ca. 8 Meter Höhe hochgezogen. Dann zieht man an einem Auslöser und man schaukelt bis in die Tiefe.

Beide Aktivitäten im Hochseilgarten haben mir am besten von allen gefallen, da viel Teamgeist erforderlich war, um die einzelnen Hindernisse zu überwinden.

Lana

Viel Spaß beim Bogenschießen 

  Mir hat in Marienthal das Bogenschießen am meisten gefallen, obwohl ich anfangs dachte, es wäre langweilig. An diesem Tag bin ich immer besser darin geworden. Zuerst haben wir auf einem kleinen Feld aus 2, 4 und 6 Meter Entfernung auf vier Zielscheiben geschossen. Dann, nach 2 Stunden, sind wir in den Wald gegangen, wo wir in 2er-Teams auf Tiere schießen mussten – aber nicht auf echte, sondern solche aus Holz!  Jeder hatte drei Versuche, um seine Beute zu treffen.

Ich würde sehr gerne nochmal hinfahren! 

 Sebastian

 

Meiner Meinung nach war das Beste an dem Aufenthalt in Marienthal das Klettern im Hochseilgarten. Zuerst wurde uns ein wenig erklärt, wie man den Gurt korrekt anziehen sollte und einiges mehr, aber dann ging es ans Eingemachte! Zuerst fingen wir mit dem Klettern auf einer Leiter an, bei der die Sprossen ca. 1-1,5 m auseinanderlagen. Drei Leute zogen von jeder Seite von unten an einem Seil, an dem ein Kletterer hing. Es gab insgesamt drei Personen, die gleichzeitig auf der Leiter standen – also drei Teams. Ein paar Schüler rutschten auf der Leiter aus und hingen dadurch etwas hilflos am Seil. Doch nach einer Stunde hatten wir es geschafft, jeden auf die fünfte Stufe zu kriegen. Anschließend kam die Schaukel dran. Sie war riesig… und meine Nervosität auch! Ich wurde an einem Seil eingehängt und in Windeseile hinaufgezogen. Am schlimmsten war der Moment, als ich das Seil, das den Fall-Mechanismus auslöste, ziehen musste. WUSCH! Ich hörte den Wind in den Ohren rauschen und mit einer unfassbaren Geschwindigkeit raste ich Richtung Boden. Aber dann, kurz bevor ich das Gefühl hatte, unten aufprallen zu müssen, bewegte sich die Schaukel erneut Richtung Himmel. Und ehe ich mich‘s versah, war unser Abenteuer auch schon vorbei.

Milan